Oops, I did it again

rocco

Die Äcker vom Rocco del Schlacko – voller Müll (damit sind nicht die abgebildeten Menschen gemeint)

Disclaimer für alle „Statehater“ (Worterfindung von J.W.): Ich selbst bin gebürtige Saarländerin und habe das Rocco schon besucht, als es noch in viieeeel kleinerem Rahmen auf einem Aldi-Parkplatz veranstaltet wurde. Und nun: Der Text.

Ich hab’s wieder getan, ich war wieder auf dem Rocco del Schlacko auf den sogenannten „Sauwasen“ (welch schönes Wort) und schon wieder wurde ich Zeugin davon, wie man ein Festival wirklich schlecht organisiert. Wenigstens forderte mich dies Jahr keine Jennifer dazu auf, mich zu entblößen (einen Shitstorm hat Frau Weist ja in der Zwischenzeit abbekommen, wie ich am Rande vernommen habe. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, nicht wenigstens ein bisschen schadenfroh zu sein…). Stattdessen spielten einige meiner Lieblingsbands, weshalb ich nicht umhin kam, wider besseren Wissens dorthin zu fahren.

Nun, das Festival. Das Gelände befindet sich quasi direkt neben der Autobahn, irgendwo im saarländischen Nirgendwo, wo die Menschen nicht meine Sprache sprechen. Bereits auf dem Grünstreifen auf der Autobahn-Abfahrt waren erste Wagen geparkt. Der offizielle Parkplatz befand sich auf einem Acker – gefühlte zehn Kilometer weg vom Eingang der Festivität. Auch die Straße dorthin: Gesäumt von Autos, die mehr oder weniger geschickt am Straßenrand, auf Waldwegen oder im Straßengraben abgestellt waren. Insgesamt sollen 25.000 Menschen angereist sein. Meiner Zählung nach kamen alle alleine mit ihrem Auto, anders war die schiere Blechlawine vor Ort nicht zu erklären. Nun, immerhin: diesmal musste man für den Parkplatz in praller Sonne nichts bezahlen. Dafür war dann halt der Weg extrem weit, denn man stand im Prinzip schon im nächsten Dorf. Shuttles? Fehlanzeige. Immerhin konnten wir uns glücklich schätzen, nicht vor Ort zu zelten. Ein bisschen Mitleid empfand ich schon mit jenen Menschen, die ihre Vorräte, Rucksäcke, Tische und sonstiges Gepäck bergauf in glühender Hitze schleppten, um ihr Zelt dann auf einem ebenso staubigen wie sonnenbestrahlten Acker aufzuschlagen. Laut Berichten gab es für zwei Campingplätze (einer davon sog. Green Camping, passenderweise direkt neben einer Solarzellen-Anlage gelegen) nur eine Wasserstelle. Duschen konnte man nur, wenn man sich per Shuttle ins nächste Schwimmbad bringen ließ. Aufgrund der weiten Wege hatten wohl viele nach drei, vier Tagen Festival keine Lust mehr, ihre Sachen zurück zum Auto zu tragen und zündeten ihren Kram kurzerhand an oder ließen ihn einfach liegen. Ich weiß, wieso ich nicht auf Festivals übernachte.

Nun, wir kamen nach einem Fußweg von circa 30 Minuten am Eingang an. Zuvor war uns M. begegnet, der mir schon viel Spaß beim Anstehen gewünscht hatte. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch halbwegs guter Dinge gewesen, die gerade spielende Band wenigstens noch ein paar Minuten sehen zu können. Allerdings war dann genau vor den bereits am ersten Tag widerwärtig stinkenden Dixie-Klos erst einmal Schluss mit lustig: Tausende Menschen stauten sich an den Eingängen. Für 25.000 Festival-BesucherInnen gab es wohl genau sechs Stationen, an denen Tickets gegen Bändchen getauscht werden konnten. Einen separaten Eingang für jene Leute, die schon ein Bändchen hatten, schien es nicht zu geben bzw. wurde dieser nicht mitgeteilt. Die Sonne briet uns das Hirn weich, es war eng, es war heiß und immerhin wurden Wasserflaschen verteilt. Jedenfalls an Andere, wir bekamen keine. Die ersten Erinnerungen an Duisburg 2010 kamen auf, bis schließlich die Absperrungen runtergerissen wurden, was den Einlass möglicherweise nicht signifikant schneller ablaufen ließ, aber sichtlich für Entspannung der Situation sorgte. Nach nicht einmal einer Stunde (…) hatten wir dann auch endlich ein Bändchen und nur noch fünf Minuten Fußweg, um aufs Gelände zu gelangen. K.I.Z., die ich zu gerne gesehen hätte, waren inzwischen fertig mit ihrem Set, super. Übrigens schien es wohl egal zu sein, ob man Tageskarten oder Kombitickets hatte, denn die überforderten Jungs und Mädels am Einlass haben wohl für alle Bändchen für drei Tage ausgegeben. Schön für die, die eigentlich nur einen Tag kommen wollten. Das Gelände war jedenfalls sichtlich voller als in den Jahren zuvor, was sich spätestens dann bemerkbar machte, als man schon am späten Nachmittag in Stau geriet, da es nur einen Weg auf das eigentliche Gelände hin und zurück gab. Wer diesen Mist geplant hat, verdient wirklich mal eine Tracht Prügel. Oder sollte sich zumindest selbst mal zu den Spitzenzeiten durch die Menge drängeln.

Wie gut die Ordner ihre Aufgabe, für Sicherheit und Ordnung (wie der Name schon sagt), im Blick hatten, zeigt wohl, dass Menschen es tatsächlich zustande brachten, drei (!) Paletten (!) Dosenbier (!) aufs Gelände zu schaffen. Dafür Chapeau. Absurd wird es dann, wenn Menschen gleichzeitig berichten, dass ihnen ihre Sonnencreme abgenommen worden sei und sie entgegen der Ansagen kein Wasser mitbringen durften. Kommunikation ist alles, heißt es immer wieder… Wir waren noch nicht ganz drin, als schon die ersten Menschen kollabierten und abtransportiert wurden…

Dass das Bezahl- und Pfandsystem wie all die Jahre zuvor für den Arsch war, muss ich nicht extra erwähnen. Auf Mineralwasser beschränkt war’s für uns dann doch ganz günstig. Die Essensauswahl mager, für VegetarierInnen kaum Angebot. An den Ständen arbeiteten Menschen, die am Ende des dritten Tages immer noch nicht wussten, wieviele „Coins“ ein Bier kosten sollte… Dieser Dilettantismus wäre eigentlich zum Lachen, hätte man dieser Menschen wegen nicht ewig auf Getränke warten müssen. Mülleimer gab es auch kaum und es kam einem Wunder gleich, dass man am dritten Tag nicht bis zu den Knöcheln in Abfall stehen musste.

Und dabei war das Line Up (für meinen Geschmack) doch so herrlich! Viele Lieblingsbands, eigentlich prima Wetter… Aber wenn es die Herren und Damen nicht hinkriegen, die immer wieder gleiche Kritik an ihrem Festival anzunehmen und sich Gedanken darüber zu machen, wie Abläufe optimiert werden können, dann bin ich wohl nicht die Einzige, die bald trotz guten Line Ups lieber zuhause bleibt.

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34 Gedanken zu “Oops, I did it again

  1. Alles in allem darf man ihnen in ein paar(!) Punkten rechtgeben. Die Security war gut gesagt für’n Arsch, Getränke überteuert – aber was erwarten sie denn bitte von einem Festival, dass es alle Einnahmen via Tickets regelt? Genug dazu, was mich an dem Beitrag am meisten stört: Ihr „lästern“ über den unorganisierten Empfang, den sie sich – mal so ganz nebenbei – selbst zu verschulden haben. Sie wollten K.I.Z. sehen – super, und wann haben sie sich angestellt? 18:24? NATÜRLICH müssen sie mit einem solchen Ansturm rechnen wenn sie erst kurz vor einem der bekanntesten(!) Acts des Abends ankommen. Da muss man eben vorsorgen und etwas früher anreisen (eine dreiviertelstunde hätte hier übrigens gereicht), oder aber sich mit dem Gedrängel zufriedengeben. Ihr Ding.

    Bezüglich des „Alternativen Eingangs für Personen, die schon ein Bändchen haben“ muss ich an ihre Augen applaudieren. Direkt neben den 6 Bändchenständen führt der 5m~ breite Fußweg geradewegs auf Festivalgelände. Hätten sie aber natürlich gesehen, wenn sie zu diesem Zeitpunkt nicht wie wild schlechte Notizen über das Festival wie wild auf ihr Handy, wahlweise ihren Notizblock gehämmert hätten.

    „(…)und sie entgegen der Ansagen kein Wasser mitbringen durften.(…)“ Hier muss ich mir eingestehen, verstehe ich sie nicht ganz. Hätten sie sich folgenden Abschnitt auch nur KURZ in der Rocco-FAQ durchgelesen, wüssten sie bescheid: „Das Mitbringen von Tieren, Glasbehältern, Dosen, Plastik- kanistern, pyrotechnischen Gegenständen, Fackeln sowie Waffen oder anderen gefährlichen Gegenständen ist generell untersagt.“ – Wie wollen sie denn bitte noch Wasser oder ähnliches aufs Gelände bringen? Die Herren mit dem Paletten-Bier werden dann wohl Glück gehabt haben, oder sie haben sich einfach nur geschickt angestellt. Das allerdings alle Behältnisse sowie das Mitbringen von eigenen Getränken verboten war, war von vorneherein klar.

    Zuletzt, was die Lage des Festivals angeht – wenn sie bessere Parkmöglichkeiten, Eingänge oder ähnliches in unserer Umgebung kennen, wenden sie sich doch bitte an die Stadt Püttlingen mit ihren Anliegen. 🙂

    Cheers.

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    • Zum Eingang für die Bändchen-Besitzer: Der brachte wohl wenig, als der komplette Weg von Menschen verstopft war, die eben noch keines hatten. Die Schlange war ja so lang, dass man das „Eingangshäuschen“ von hinten gar nicht erst sehen konnte.

      Zum Wasser: Es wurde aufgrund der Temperaturen erlaubt, 0,5l Wasser mitzubringen. Ich habe Samstags auch eine kleine Flasche Sprudel mit reingebracht. Anderen wurde dies wohl verwehrt. Sowas muss unter dem Ordnungs-Personal ordentlich kommuniziert werden.

      Zur Anreise: Klar, rechtzeitig da sein, Fußweg einrechnen, etc. Insgesamt hat es vom Parkplatz bis aufs Gelände allerdings weit mehr als eine Stunde gedauert. Laune entsprechend.

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      • Liebe Lena, bitte zieh dir den Stock aus ‚m Arsch! Ein Festival ist nun mal nicht bloß für eine Person allein! Vlt. solltest du solche Veranstaltungen ganz meiden. Solche Veranstaltungen wo Menschen hingehen um Spaß zu haben. Ja, da wird auch mal ein Bier ausgekippt und ja, man kommt da auch mal etwas davon ab…NA UND? Shit happens! Du bist bestimmt so ne schreckliche Besucherin, die sich auch noch daran stört, wenn die Leute um dich herum Tanzen.
        By the way: K.I.Z war wie zu erwarten ultra beschissen! Sei froh, dass du nicht schlau genug bist, um zeitig da zu sein. Ich hatte diese Glück nicht und musste mir diesen ultra miesen, bei den „MC’s“ jeglichen „Flow“ vermissenden, mit „Beats“, die jeder Arsch (Körperteil) besser hinbekommen würde, ausgestatteten, nennen wir es mal „Rap“, aussetzen musste. Also keine Panik, es war total egal wo du rum stehst und dich über alles und jeden auskotzt.

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      • Es gab kein Eingangshäuschen 😉 Man hätte nur stur dem Fußweg folgen müssen.

        Das mit dem Wasser ist mir neu.

        Und mir geht es nicht um irgendwas einrechnen, aber wenn man einfach früh genug da ist ist das alles no problemo, Ich bin um 16 Uhr angereist und hatte absolut KEINE Probleme reinzukommen, war sogar noch einer der ersten der reinkam und die Zeit bis zum ersten Act lässt sich dann mit Freunden LOCKER überbrücken.

        Cheers.

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      • Es gab doch ein Häuschen, wo die Bändchen ausgeteilt wurden, nein?!

        Und wenn man berufstätig ist und keinen Urlaub nehmen kann, aus welchen Gründen auch immer, dann ist es eben nicht so easy, um 16 Uhr da zu sein… Nicht alle haben das ganze Wochenende frei.

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    • Bei der Bändchenausgabe haben mE nur Idioten gearbeitet. Die haben uns einfach so durchgelassen wenn wir unsere Tickets vorzeigen konnten, weil sie keinen Bock mehr hatten Bändchen zu verteilen. Bei der Sicherheitskontrolle wurde ich dann von ner Mitarbeiterin angepöbelt dass es ohne Band keinen Einlass gäbe. Also hab ich ihr mein Ticket gezeigt. Daraufhin wurde die gute Dame noch frecher und bezeichnete mich als „dumm“. Wegen ihr musste ich also nochmal zurück zur Ausgabe, wo sich die Jungs und Mädels mittlerweile wieder dazu bequemt hatten die Bändchen zu verteilen.
      Ende vom Lied: KIZ verpasst.

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      • Hm, „Idioten“ ist ein starkes Wort, überfordert waren sie eindeutig… Diese Bändchen kosten halt Zeit und Nerven, vor allem, wenn ein Teil der Einzulassenden schon alkoholisiert ist… Ich bin auch nach wie vor nicht sicher, ob diese Menschen für ihre Arbeit entlohnt wurden, das fehlende Motivation sicherlich noch befeuert.

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  2. Mein Gott! Dann bleib zuhause ! Ein Besucher weniger! Bzw ein nicht-Saarländer weniger! Wenn das Saarland so schlecht ist wieso kommst du dann?! Klar mit den Wasserständen war es schlecht organisiert aber man kann nicht sagen das alles schlecht ist bzw war! Wenn ich schon lese das du eh nicht auf Festivals übernachtest ist mir das klar das du so denkst! Ich war volle vier Tage dort und ich muss sagen es war wieder so geil wie sonst! Was mit ein Grund der Saarländer war!! Also bleib in deinem Bundesland und nerv uns nicht!!!

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    • Erstens: Was für ’ne Nazi-Bratze bist du denn bitte? Zweitens: Ich bin Saarländerin. Ich habe auch nicht gesagt, dass ALLES schlecht war, sondern dass viele Dinge wiederholt schlecht organisiert waren. Ich gehe nicht erst seit gestern auf Konzerte.

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      • wow du bist aber kritikfähig. NICHT. bitte geh nicht mehr auf festivals. du bist die sorte leute, die einem dort auf ie nerven gehen!

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      • Du meinst die, die sich super lustig finden, wenn sie in Tierkostümen anderen Leuten auf den Sack gehen? Oder meinst du die, die sich stockbesoffen an den Wegesrand setzen und andere belästigen? Oder etwa die, die vor lauter Freude über das Event ihr Bier mit mir teilen. Also mit meinem T-Shirt? Bin nicht sicher.

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  3. Da mag ich ja auch mal meinen Senf dazu geben, da das kleine Festival, welches sich in den letzten Jahren so drastisch ins negative Verändert hat, quasi direkt vor ser Haustür stattfinden. Denn ich komme aus dem nirgendwo im Saarland 😀 Und bin schon seit Jahren damit zu frieden, mich in meinen Garten zu sitzen und von sort zuzuhören. Es gibt vieles was mich schon immer an dem Festival gestört hat. Aber von Jahr zu Jahr wird es schlimmer. Das Festivalgelände wird nicht größer, dafür aber leider die Anzahl der Besucher, bei meinem letzten Besuch waren es 20.000 Tausend und das war schon extrem viel, mag mir nicht vorstellen wir das ganze mit 5.000 mehr gewesen sein will. Alles in allem muss ich ihnen in wirklich vielen Punkten recht geben.
    Nur das mit dem Shuttel ist nicht richtig, es wurden sehr wohl Shuttels von und zu den Parkplätzen angeboten und man bekam schon immer das selbe Bändchen, egal ob man ein Kombiticket oder ein Tagesticket hatte.

    Liebe Grüße
    Tashi

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  4. „Nun, das Festival. Das Gelände befindet sich quasi direkt neben der Autobahn, irgendwo im saarländischen Nirgendwo, wo die Menschen nicht meine Sprache sprechen.“ —> allein schon dieser Satz…Ich geb dir ja nicht in allem Unrecht..aber man kann es mit der Rumnörgelei auch richtig übertreiben! Dass mich der Satz nervt hat aber auch nichts damit zu tun dass ich Saarländerin bin und mich angegriffen fühle, sondern dass es einfach nur unverschämt ist das so auszudrücken, egal um welches Bundesland es sich handelt. Und noch was…“die überforderten Jungs und Mädels am Einlass“…ich war dieses Jahr nicht dabei weil ich anderes vor hatte aber letztes Jahr war ich dort…als HELFER! ich weiß ja nicht ob du irgendeine Vorstellung davon hast wie das ist dort zu helfen…klar es macht Spaß, mir zumindest aber es ist auch mega anstrengend 2 1/2 stunden mit Betrunken/Angetrunkenen oder nervigen Nüchternen klar zu kommen, die an allem was auszusetzen haben! un was den Rest angeht: Müll, Dixi Klos whatever…klar es ist kacke dass viele den Müll rumliegen lassen aber alle sind das mal so nebenbei gesagt auch nicht. Wir haben letztes Jahr zwei Mülltüten zum Auto gecshleppt damit nix rumfliegt und mal ehrlich…Dixi Klos findet keiner geil aber was sollen sie denn tun? es ist ein Festival…Camp dort mal..dann jammerst du nicht mehr so viel über das einmalige benutzen eines Dixi Klos oder diverser anderer Toiletten, die sind halt schmutzig, ist aber vorhersehbar. Und was das mt dem Duschen angeht…es ist durchaus auszuhalten Donnerstag bis Samstag morgen mal nicht zu duschen…das ist jedem nämlich einfach scheiß egal und mit dem Shuttle zum nächsten Schwimmbad sollte auch keinen umbringen. Kritik ist nix schlimmes, konstruktive Kritik sogar gewünscht, aber das hier hat meiner MEinung nach nichts mehr mit konstruktiver Kritik zu tun. Für mich hört sich das nach Gejammer an von jemandem dems nicht gut genug ist und der nicht im Stande war sich entsprechend den Bedingungen anzupassen (siehe Anreise und Hitze etc)

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    • Hallo Lena, ich bin selbst Saarländerin und gemessen an den Metropolen dieses Bundeslandes ist ein Acker zwischen Heusweiler und Schwarzenholz ein „Nirgendwo“. Wer würde das bestreiten? Dass die HelferInnen überfordert waren, war offensichtlich Fakt, sonst wären keine falschen Bänder ausgegeben worden. Das ist aber nicht im eigentlichen Sinne deren Problem, sondern dass der OrganisatorInnen, denn es waren schlicht zu wenig Menschen. Dass so ein Job anstrengend ist, möchte ich nicht bestreiten. Allerdings lese ich heraus, dass HelferInnen nicht bezahlt werden, was ich wiederum ziemlich ätzend fände.
      Das mit den Duschen könnte mir tatsächlich egal sein, denn ich habe diese nicht gebraucht. Das war lediglich Kritik, die ich mitgeteilt bekam und die ich weitergeben wollte. Shuttlebusse vom Parkplatz nach oben habe ich jedenfalls keine gesehen und mitgeteilt wurde mir auch nicht, dass es diese gab…

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  5. Dann mach mir doch bitte einen gefallen und bleib nächstes Jahr daheim 😉
    Natürlich das mit den Bändchen war wirklich blöd gemacht, da stimme ich dir vollkommen zu aber das du solche Probleme hattest KIZ zu schauen verstehe ich nicht ich hab keine 3 min angestanden und habe das komplette KIZ Konzert geschaut.
    Vieleicht hatte ich aber auch nur gutes Timing.
    Dreck und Schmutz gehören zu Festivals einfach dazu finde ich und die Dixis wurden 3 mal Täglich gereinigt (zumindest die bei uns aufm Campingplatz).
    Für Vegetarier gab es Pommes, Veggiburger und aufm Ponnyhof nen Veganerstand, das reicht doch wohl.
    Zu den Parkmöglichkeiten hast du teilweise recht, man hätte einen Shuttel anbieten können aber andere Parkmöglichkeiten hast du durch die Solarzellen leider keine mehr.
    Der einzige Punkt in dem ich dir Vollkommen recht geben kann ist der mit den Wasserstellen. Das es nur einen Punkt gab war wirklich beschissen ich habe Freitags von ca 11 – 12 Uhr angestanden um meine Wasserflaschen aufzufüllen. Bin dann einfach nochmal Freitag Nachts gegangen da waren fast alle frei ;). Da da besteht wirklich verbesserungsbedarf also 2 3 verschiedene Wasserstellen an verschiedenen Orten wäre wirklich nicht zu viel gewesen.

    Aber alles in allem war es ein geiles Festival. Geile Leute, geile Stimmung und geile Bands 😉

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    • Wenn das Line Up nicht ähnlich gut ist wie dieses Jahr, mache ich das auch, keine Sorge ;). Als wir ankamen (arbeitsbedingt später als gewollt), musste man am Einlass eine gute Stunde warten. Nichts mit drei MInuten… Man hätte also ungefähr dann ankommen müssen, als Against Me angefangen haben, um KIZ auf jeden Fall zu sehen…. Blöd gelaufen.
      Zu den Essensständen: Dass es auf dem Ponyhof andere Auswahl gab, habe ich nur gesehen, weil wir wegen AnnenMayKantereit dort waren… Als „nicht-Übernachtungs-Gast“ bewege ich mich aber in erster Linie nur auf dem Hauptgelände. Das ist dann wohl mein persönliches Pech 😉

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  6. Es ist, so empfunde ich es auch, sehr stark angepisst geschrieben.
    Aber man muss auch sagen das sie mit den Kritikpunkten absolut Recht hat.
    Es waren 4 Tage absoluter Wahnsinn. Ich war komplett da und ich bin auch der Meinung ‚Scheiß in der Zeit auf duschen, es interessiert eh keinen‘. Einmal morgens mit en paar Feuchtrüchern sauber gemacht und gut war.
    Aber das was mir jetzt auch am meiten im Kopfgeblieben ist war das mangelnde Wasser.
    Ich stand zwischen A/B/C/D in der Mitte. Also direkt auf dem Platz. Von dort aus waren es zwar nur 5 Minuten bis dorthin. Aber bei 36 Grad in der prallen Sonne war das einfach unmöglich.
    Vorallem wenn man dort teilweise bis zu 10 Minuten an stehen musste.
    Es gab noch eine 2te Wasserstelle direkt auf dem Gelände war. Allerdings floss dort das Wasser in Zeitlupe, weshalb es eben auch dort nicht schnell vorran ging.
    Mit ein paar Stellen im Platz wäre das viel besser, organiserter und vorallem letztlich auch witziger gewesen. Die Stimmung wäre dadurch wesentlich besser gewesen. Die erste 2 Tage hat man es auch gemerkt. Niemand kam groß unter den Pavillon heraus..
    Ansonsten war es dieses Jahr aber schon besser als letztes Jahr. Zumindestens gab es keine 2 Stunden warteteit vor Anreise, weil man mit Gepäck erst mal ein Bändchen holen musste. Der Witz dieses Jahr ist daran allerdings, das niemand ein Campingbändchwn gebraucht hat. Für was auch. Es hat ja schließlich niemand kontrolliert.
    Aber das Highlight fand ich den Abbruch des Marsi Konzertes. Einfach ein Witz.
    Ich kann ja verstehen das man ein Konzert Wetterbedingt absagt. Aber Gewitterwolken waren schon bei uns als es abgebrochen wurde. Als wir vom Festivalgelände auf dem Platz ankamen war dad Gewitter schon weg, da es eigentlich nur vorbei gezogen ist. Worum ich nicht undankbar bin.
    Aber eine Aussage wie, wir sollten bitte zu uneren Autos gehen (die wie du sagst Teilweise zu Fuß gut 30 Minuten wegwaren/ die Zeit hätte aber bei den Menschenmassen nicht gereicht), wenn das Gewitter schon da ist, bringt dann auch nichts. Dann muss das Konzert von Anfang an abgesagt werden. Dann wäre die Aufregung darüber nicht so unnötig hoch wie jetzt. Aber anscheind haben die Organisatoren vom Rocco kein Wetterradar und mussten das Gewitter auch erst hören um zu reagieren 😀

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    • Klar ist das angepisst geschrieben… Das ist Konzept.
      Zum Gewitter: Das war wohl wirklich recht überraschend, Gewitter lassen sich auch nicht so gut vorhersagen. In anderen Teilen des Saarlands hat es kurz getropft, dafür gab es krassestes Wetterleuchten in der Ferne. Better safe than sorry.

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  7. „Es gab doch ein Häuschen, wo die Bändchen ausgeteilt wurden, nein?!

    Und wenn man berufstätig ist und keinen Urlaub nehmen kann, aus welchen Gründen auch immer, dann ist es eben nicht so easy, um 16 Uhr da zu sein… Nicht alle haben das ganze Wochenende frei.“

    Liest du nicht was ich schreibe? Stur. Dem. Fußweg folgen. An deinem „Eingangshäuschen“ vorbei, auf dem Fußweg Richtung Hauptgelände. Der Weg war nämlich geöffnet.

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    • Und ich möchte nicht sagen das es deine persönliche Schuld ist, aber die des Rocco-Organisationsteams ist es auch nicht wenn du um 18 Uhr – kurz vor einem der größten Acts, nebenbeibemerkt – angereist kommst. Dann musst du eben damit rechnen, dass das kaum was wird.

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  8. Also ich verstehe zwar nicht wie eine gebürtige Saarländerin schreiben kann dass sie kein saarländisch versteht aber darum gehts in meinem Kommentar garnicht… Mein Kommentar bezieht sich mal (anders als der ganze andere Shitstorm) nur auf den Müll. Zum Punkto Müll: Ich arbeite seit 6 Jahren in der Comfort Crew des RdS… klingt toller als es eigentlich ist – die Comfort Crew sind nämlich „die, die euren Müll wegmachen“. Auch wenn ich fürs RdS arbeite, will ich mal gleich vorausschicken dass ich weder mit der Organisation noch mit den Securitys oder sonstigem zu tun hab und leider auch nicht die Welt verändern kann. Wo ich aufjedenfall (auch auf dem Helfercampingplatz!) zustimmen muss sind die hygienischen Bedingungen. Die sind echt nicht cool. Für alle Helfer gab es auch nur Dixieklos und eine einzige Wasserstelle. (In den letzten Jahren hatten wir wenigstens einen Toilettenwagen)
    Aber um auf den Müll zurück zu kommen… Erstens: wieso es fast keine Mülleimer gibt – sie werden eh nie benutzt! Jeder lässt allen Müll genau dort fallen wo er steht, egal ob nun Mülleimer da wären oder nicht… Gott sei Dank ist die Comfort Crew nicht für das Aufräumen des Campingplatzes zuständig, da dieser jedes Jahr aussieht als wäre der 3. Weltkrieg ausgebrochen. Aber auch auf dem Festivalgelände und auf den Wegen zur Schleuse liegt Tag für Tag tonnenweise Müll. Ich habe mich über deine Aussage „ein Wunder dass man am 3. Tag nicht bis zu den Knöcheln im Müll stand“ sehr gefreut. Denn dieses „Wunder“ ist der Comfort Crew zu danken, die jeden Morgen zwischen halb 8 und 12 Uhr, egal ob 40 Grad in der Sonne oder Regen und Gewitter, mit ca. 30 Freiwilligen bewaffnet mit Rechen, Bauhandschuhen und Müllsäcken euren Müll aufhebt. Und mit „aufhebt“ – mein ich auch aufheben im wahrsten Sinne des Wortes – wir bücken uns jeden Morgen für euren Müll. Egal ob benutzte Kondome, leere Becher und Dosen, Pullis, Schuhe, Knicklichter, Flyer (das schlimmste was man der Comfort Crew antun kann außer Konfetti), vorallem tausende kaputte Sonnenbrillen, Gummitiere, und was man sonst noch so alles sonderbares findet – alles wird von uns von HAND aufgelesen!!! Keine tolle Maschine die drüber fährt und den Müll sammelt, nein! Wir laufen sogar durch die Pissgräben (damit ist natürlich die Rinne entlang der Bauzäune gemeint und nicht die Klos) und heben mutmaßlich angepinkelte Gegenstände auf. Die Wege vom Campingplatz bis durch die Schleuse aufs Festivalgelände werden jeden Tag von uns gesäubert, was harte Knochenarbeit ist da man sich, wie bereits erwähnt, für jedes kleine Stückchen Müll bücken muss um es in die Säcke zu verstauen. Dafür stehen uns 12 Rechen zur Verfügung, was ja gut und schön ist, aber auch nicht gerade die Arbeit extrem verbessert. Denn z.b. auf dem Ponyhof war Stroh ausgelegt – was recht man also vor dem Müll als erstes auf? Richtig! Stroh.
    Ich hoffe an dieser Stelle im Übrigen dass der Schlüssel und der Geldbeutel den ich in diesem Jahr gefunden habe seinen rechtmäßigen Besitzer auch wieder gefunden hat.

    Dass der Campingplatz also dreckig ist ohne Ende, klar. Geb ich zu. Dank an die, die dort zelten und ihn zu dem machen wie er jedes Jahr aufs Neue aussieht. Aber das Festivalgelände wird jeden Morgen (Freitag, Samstag und Sonntag) von allem Müll befreit, also kannst du dir ausrechnen, dass jeder Müll den du dort gesehen hast, auch an demselben Tag entstanden ist. Toll finde ich das natürlich nicht, aber selbst wenn überall Mülltonnen stehen würden – die Erfahrung der letzten Jahre hat mir gezeigt, dass die Menschen definitiv keine Mülltonnen aufsuchen würden. Und nun weißt du auch, wieso du wunderlicherweise am letzten Tag nicht ganz im Müll versunken bist…

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    • Hallo Tatjana, vielen Dank für diesen Kommentar! Dass zwischendurch aufgeräumt wurde, war ersichtlich, sonst wäre man nun wirklich im Dreck ertrunken. Das mit den Mülltonnen ist eine ernüchternde Erkenntnis, ich habe nämlich meinen Dreck tatsächlich erst einmal mit mir herum getragen und dann eine Dame am Bierstand gebeten, ob sie die Serviette für mich entsorgen kann, ich bin da wohl noch von der sehr alten Schule und werfe nur ungern Sachen einfach hin. An manchen Stellen wären halt Mülltonnen dennoch ganz cool gewesen, vielleicht müsst ihr euch dann nicht ganz so oft bücken. Danke für deine Arbeit (und die deiner KollegInnen)

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  9. Hi,
    ich war vor 4 Jahren auf dem Rocco. Fand es eigentlich ziemlich cool. Hab danach diverse andere Festivals besucht und war dann ein letztes mal auf dem Rocco. Werde auch nicht mehr hingehen. Die Gründe hast du alle beschrieben, das war vor 4 und vor 3 Jahren der selbe Mist. Die Organisation ist wirklich der Wahnsinn. Ich glaube der Veranstalter ist bei einem Festival der Größe 5000 Besucher hängen geblieben. Klar, Tickets werden verkauft, das Campingelände großräumiger abgesteckt usw. . Aber dann muss man doch konsequent bleiben und weitere Wasserstellen (bzw. größere) einrichten. Wege vernünftig anlegen, dass es eben nicht zu gedrängel etc. kommt. Und wenn der gottverdammte Acker zu klein ist dann verlegt man dieses scheiß Festival halt woanders hin oder verkauft nicht Milliarden Tickets.
    Falls ich jetzt einem Rocco-Fanboy/girl auf die Füße getreten bin tut es mir nicht leid. Das sind Fakten.
    Ende der Diskussion.

    Abschließend möchte ich sagen: Ich freue mich über solche Artikel, die auch mal Fehler aufzeigen. Das es besser geht, zeigen andere Festivals.
    Falls jetzt irgendeiner meint :“ Aber das Rocco ist das einzig coole Festival im Saarland!“ Nein!
    Das Festival ist beschämend. Tut euch selbst den gefallen und geht woanders hin.
    Gruß

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  10. Liebe Lena,
    Ich muss dir in fast allem Zuspruch geben.
    Ich war letztes Jahr schon einmal da, war also darauf eingestellt, dass ein längerer Fußmarsch ansteht und Duschen nicht vorhanden sein werden.
    Wir, zwei 19 jährige Mädels, gingen also davon aus, dass wir unsere Wanderrucksäcke und unsere jeweils etwa 30 kg schweren Sporttaschen (in weiser Voraussicht mit Rollen!) in zwei Touren die 800 vermeintlichen und auf der Website so angepriesenen Meter zu unserem Zeltplatz schleppen müssen. Bei der ersten Tour (die noch relativ entspannt war) stellte sich dann heraus, dass der Weg für Personen mit weniger guter Ausdauer eine reine Qual ist. Nach ca. einer dreiviertel (!) Stunde hatten wir endlich einen Platz für unser kleines Zelt gefunden, da wir zuvor von etlichen Leuten weggeschickt wurden, die ihren 20 Kumpels einen Zeltplatz von 50 qm frei hielten.
    Bei der zweiten Tour (die hin und zurück mit Sicherheit 2 km Länge maß) machten wir uns dann also an den Transport unseres Vorrats. Wir brauchten sage und schreibe anderthalb Stunden dafür! Wir mussten des öfteren Pausen machen, wir wurden am Eingang schon von übertrieben Betrunkenen angepöbelt…. und jetzt kommt mit keiner mit dem Kommentar „so ist das halt auf nem Festival!“… Nein. Beim RdS waren dieses Jahr so viele Halbstarke, die sich nicht zu benehmen wussten. Eine Altersbegrenzung wäre da sinnvoll. Dann kam noch hinzu, dass wir eine halbe Stunde am Eingang zum Camping in der prallen Sonne warten mussten, weil dem Veranstalter wohl erst dann in den Sinn kam, dass der Zeltplatz für die Anzahl von Besuchern nicht reicht und nur die Leute rein kamen, die bereits ein Zelt aufgebaut hatten.
    Das war unser erster Tag…
    Die „Evakuierung“ freitags war allerdings ein Witz. Auf die Bühne zu kommen und „es kommt ein Gewitter aller stärkster Stufe auf uns zu“ ist nicht gerade entspannend, sondern eher Panik schürend. Dann die Leute auch noch in ihre über eine Stunde entfernten Autos zu schicken ist auch ein Witz. Beim Rausgehen wurde ich von einem etwa 25jährigen ausgelacht, weil ich im Gegensatz zu ihm eine Regenjacke trug… Auch hier wurde mir mal wieder klar, dass es auf dem RdS nur so von Altklugen wimmelt, die sich selbst als große Festival Gänger bezeichnen aber noch nie außerhalb des RdS waren. Ich war auf vielen Festivals. RaR, Southside, MiniRock, Summerjam….
    Da wissen sich die Leute besser zu benehmen.
    Danach ging es in unserer Camping-Ecke zum Glück sehr gesittet zu, es gab kaum Zwischenfälle. Das Sani- und das Müllsammel-Team haben aber gute Arbeit geleistet und das ist die Hauptsache.
    Mein Fazit: Ich werd mich heute direkt beim Veranstalter beschweren. Wenn mich das Line-Up nächstes Jahr umhaut, es mehr Wasserstellen, nähere Parkplätze und eine andere Security Firma gibt, die Rocco Coins verändert werden und jeder einen Tetra-Pak mit zur Bühne nehmen darf, dann komme ich nochmal.
    Ansonsten: Nie wieder.

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  11. Danke, dass viele Kritikpunkte angesprochen werden, die ich auch teile.

    @Wasser auf dem Festival Gelände: „Hallo, generell ist das Mitbringen von Getränken nicht gestattet. Aber je nach Wetterlage werden wir vor Ort entscheiden, ob dieses Verbot nicht gelockert wird.“ ( FB Seite des RdS) Erst wurde von mehreren Wasserstellen gesprochen und hier dann von einer Lockerung der Regel von der zumindest Donnerstag niemand etwas wusste.

    @Wasser auf dem Campground: Eine Wasserstelle für „vier“ Zeltplätze (die zwei normalen Campingplätze, Green Camping & Wohnmobil Camping) ist unter aller Sau. Vom Green Camping war es noch weiter zur Wasserstelle als von unserem Zeltplatz und es wäre vermutlich schneller gewesen kurz aufs Festivalgelände zu gehen als zur Wasserstelle auf dem Campingplatz.
    Warum man nicht einfach eine mobile Verkaufsstation eingesetzt hat für Wasser verstehe ich immer noch nicht.

    @Bands: Ich hatte zwar Donnerstag und Freitag sehr viel Spaß bei den Bands, aber der Sound war, zumindest donnerstags, extrem schlecht.

    @Parken: Die Parksituation war ein Witz. Parkplätze waren eindeutig zu weit weg und es war nur einem freundlichen Ordner zu verdanken, dass wir unser Auto noch auf den vorderen Parkplatz umparken konnten.

    @Ordner: Da muss ich sagen, es gab solche und solche. Einerseits diejenigen die auch mal Wasser ausgegeben haben einfach so, aber auch die Klappspaten auf dem Parkplatz die uns nicht die Ausfahrt nehmen lassen wollten, weil „da darf man nicht durch“.

    @Shuttle zum Schwimmbad: Anscheinend waren je nach Glück die Wartezeiten entweder extrem niedrig oder so lang, dass Leute umgekippt sind und Wasser verteilt wurde.

    Insgesamt muss ich sagen, dass es vermutlich mein letztes RdS war, wenn sich an der Gesamtsituation nichts ändert.

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  12. Ich finde der Artikel trifft es auf eine satirische Art (aber der Blog heisst ja auch nicht „50 shades of:I love you all“)Es gibt nur diesen vollgestopften Bus zu denDuschen, was schade ist, aber mich persönlich nicht davon abhält das Rocco gerne zu besuchen. Da mich der Müll auf dem „normalen“ Campingplatz schon bissel genervt hat, bin ich in den letzten Jahren auf das Green Camping umgestiegen und dort war es tatsächlich nicht ganz so eklig aus dem Zelt zu klettern (dieses Jahr war ich aber nicht dabei und weiss deshalb nicht, ob es sich inzwischen geändert hat.) Auf diese merkwürdigen Wasserstellen war ich zum Glück auch nie angewiesen, weil ich immer genug stilles Wasser dabei hatte bzw. auch mal den geilen Globus Drive-in Service genutzt habe um aufzufüllen ( keine Ahnung ob es den dieses Jahr gab, die Idee fand ich jedenfalls damals Klasse) . In den letzten Jahren waren so ziemlich alle Helfer, egal ob Bändchen, Coins, Getränke etc. jedenfalls ohne Bezahlung, was meiner Meinung nach der Grund so mancher Planlosigkeit war. Die Helfer durften halt kostenlos essen, trinken, zelten, zuschauen…naja… Da fühlt man sich halt auch nicht unbedingt so verantwortlich für die Arbeit. Mir fiel eigentlich aber nur bei den Bändchen auf, dass die dort eingesetzten Helfer eigentlich immer unfreundlich und genervt waren, die anderen waren alle cool. Da ich immer bereits Donnerstags Mittags angereist bin, war der Einlass immer total entspannt. Und die Sachen mit den Dixie Klos…ja mit Mineralwasser geht das natürlich nicht so gut wie mit 5 Liter Bier, das versteh ich… Ich jedenfalls werd wahrscheinlich nächstes Jahr mal wieder dabei sein, denn trotz aller Kritikpunkte, macht mir das Rocco doch ne Menge Spaß und es sind die 3-4 Tage im Jahr, in denen ich plötzlich wieder 20 bin. Schade aber, dass die Veranstalter tatsächlich überhaupt keine Kritik anzunehmen scheinen. Denn es könnte ansonsten eine schönere Visitenkarte für das Saarland sein, wenn man vielleicht mal versucht was zu verbessern, denn diese Kritikwolke schwebt seit Jahren über dem eigentlich total schönen Festival.

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  13. Sie hat Recht ! Hier mal mein Statement !
    (copy paste aus Facebook.)
    Ich hab jetzt schon ein paar Festivals gesehen und war dieses Jahr das erste Mal auf dem Rocco. Sagt mal meinen die das ernst ? Wirklich ?
    Meine Top 10 der Rocco Fails: (Mir ist meine Zeit zu schade alle aufzuschreiben)
    Platz 10:
    Freitags abends um 18 Uhr war an 2 Ständen das Radler ausverkauft.
    Platz 9: Stromausfall im Imbiss Viertel. Dann will man was futtern und es ist kein Strom da…
    Platz 8: Der „Parkplatz“ Ich fahr kein tiefergelegtes Ufo. Aber da hätte man sogar mit nem Panzer aufgesetzt.
    Platz 7:
    Die Wege. Von wegen 800 Meter. Mein Handy ist der Meinung es wären 1.3 KM. Und zwar Bergauf, mit Gepäck, 3 Mal.
    Platz 6:
    Wir dürfen den geteerten Weg am Staub des Zeltplatzes vorbei laufen um zur Bühne zu gehen. In die andere Richtung sagt ein Ordner es wäre zu gefährlich und wir sollen außenrum gehen. Gleichzeitig kommen von unten weiter zig Leute hoch zum Platz….
    Platz 5:
    Der Zeltplatz. Wieso ist ein „Notfall Zeltplatz“ nötig, der noch schnell eingerichtet werden muss? Ihr wisst doch wie viele Tickets ihr verkauft, oder etwa nicht ?
    Platz 4:
    Die Wasserversorgung. 10 Wasserhähne ? Für 20 -25000 Leute ? Schaut ihr denn nicht in den Wetterbericht ? Und ja, ich hatte genug Wasser zum trinken dabei. Aber bei dem Wetter ist ein bisschen Wasser im Gesicht doch ganz angenehm.
    Platz 3:
    Die absolute Verwirrung und wiedersprüchlichen Aussagen.
    Info Stand und 1 Ordner „Jap, wir organisieren Wasser für euren Zeltplatz.“
    ein anderer Ordner 2 Stunden später. „Ich glaube nicht dass es hier Wasser gibt bevor einer stirbt.“ WTF !
    Platz 2:
    Die Aussage: Fahr doch heim, wenn es dir hier nicht gefällt. Das Angebot habe ich dankend angenommen. Bin Freitags wieder gefahren.
    Platz 1:
    Und das geht gar nicht. In unserer Gruppe ist ein Mädel umgekippt und als ich dem Ordner gesagt habe, dass wir einen Sani brauchen, hieß es wir sollen hin laufen. Die hätten gerade so viel zu tun, dass es ein paar Stunden dauern kann bis da jemand kommt.
    Nicht euer Ernst. Mit Hitzschlag quer übers Gelände durch Hitze und Staub schlendern….

    Eins muss aber auch noch erwähnt werden:
    Danke an die, die uns Zwischendurch ein paar Flaschen kaltes Wasser gebracht haben. Das war echt wichtig und richtig. Allerdings zu wenig bei dem Wetter.

    Ich weiß, dass keiner was am Wetter drehen kann, aber das kam auch nicht überraschend und man konnte sich darauf vorbereiten (oder eben nicht.)

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