Advent, Advent…

Lena_Weihnachtskarte

Meine Bildbearbeitungskünste sind beeindruckend!

Freunde, bald ist Weihnachten! Wie doch die Zeit vergeht! Haben wir uns nicht gestern noch über die Lebkuchen im Supermarkt aufgeregt und uns vor dem ersten Mal „Last Christma“ für dieses Jahr gefürchtet? Da ich ja weder Lebkuchen mag (nein, auch zu Weihnachten nicht) noch Radio höre, kann ich mich ausnahmsweise nicht zu den Leuten zählen, die über genannte „Probleme“ ranten (und außerdem – ein Geständnis – finde ich „Last Christmas“ gar nicht so fürchterlich).

Ich liebe Weihnachten, aber ich liebe keineswegs Menschenmassen, die sich in den Innenstädten um Geschenke prügeln. An Kassen und Umkleiden warten hasse ich ja schon sonst immer – aber tu ich mir das an, wenn 3048683 Menschen gleichzeitig auf die glorreiche Idee gekommen sind, an einem Samstagnachmittag in die Stadt zu gehen? Na sicher nicht.

Generell diese Massen überall! Menschen schieben sich über Weihnachtsmärkte, vorbei an Räuchermännchen, Holzspielzeug und mundgeblasenem Kitsch auf der Suche nach erhitzter Plörre – euphemistisch auch Glühwein genannt. Hach ja, diese Besinnlichkeit, wenn man – sich an klebrigen Bechern festklammernd – einander gegenüber steht und hofft, dass die Wärme von oben der fies sich an den Beinen emporklimmenden Kälte entgegenwirkt, bis man dann richtig die Lampen brennen hat, mit der Arbeitskollegin rummacht, hinter den Stand mit den gebrannten Mandeln erbricht und dann nachhause wankt. Ich trinke grundsätzlich nur Kinderpunsch, wanke demnach nur wenig und kann nur schwerlich das Gelalle der vom Fusel schwer gewordenen Zungen ertragen.

Irgendwo im Internet stand mal, dass Weihnachtsmärkte das Wacken für Büroangestellte sei. Ich wage zu behaupten, dass ich beide Veranstaltungen gleichermaßen unangenehm finden würde, nur dass auf/bei (?) Wacken der Alkohol kalt und auf dem Weihnachtsmarkt eben warm ist. Ansonsten gibt es überteuertes Essen, für mich unerträgliche Musik (Heavy Metal vs. Weihnachtsschlager) und seltsam gekleidete Menschen (Metalkutte vs. alberne Nikolausmützen).

Daher meide ich die Städte, zerstöre den Einzelhandel, indem ich meine Geschenke frühzeitig online bestelle, und futtere statt Industrielebkuchen und fieser Spekulatius lieber die Plätzchen von Mama. Und da heute endlich auch mein Adventskalender angekommen ist, kann’s mit der Vorfreude dann auch endlich losgehen!

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