Und nun zum Wetter…

Quelle: weblogit.net

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Der Frühling ist da. Zumindest fühlt es sich nach einem Winter, der irgendwie keiner war, so an. Es ist verdammt uncool, über’s Wetter zu reden, trotzdem tun es die meisten und häufig ist das Urteil über’s Wetter negativ. Schneit es, dann motzen die AutofahrerInnen, schneit es nicht, dann beschwert man sich über den zu warmen Winter. Regen mag sowieso fast niemand und wenn es im Sommer dann mal heiß ist, ächzen auch alle.

Das derzeit herrschende Wetter sollte also konsensfähig sein – es ist mild und – zumindest hier – sonnig. Im Prinzip find ich das ja toll (ohje, ich hab’s gesagt), aber diese Übergangszeit ist ja doch irgendwie nervig, denn man ist irgendwie nie passend angezogen (man spare sich hier die berühmte Redensart über Kleidung und Wetter…). Morgens isses noch kühl, mittags ballert dann die Sonne. Lässt eine Optimistin wie ich dann die Winterjacke weg, wird es abends ganz schön bitter(kalt).

Wirklich nervig finde ich aber (im Winter und auch derzeit), Geschäfte aufzusuchen. Die sind in der Regel so beheizt, dass die Angestellten theoretisch auch in Unterwäsche arbeiten könnten (das möchte allerdings niemand). Für mich, die gerne bemützt herumläuft, bedeutet das: Schweißbäche überall und ein sofortiger Fluchtdrang und ich fühle mich, als habe das Klimakterium vorzeitig eingesetzt. Insbesondere in Bekleidungsfachgeschäften kann es ja nicht im Sinne des Managements sein, dass potentielle KundInnen gar nicht erst Willens sind, sich bei Saunatemperaturen aus fünf Schichten zu schälen. Viele tun es doch und die Vorstellung, wie sich klebrige und stinkende Menschen in fabrikneue Ware zwängen, finde ich auch nicht so besonders erquicklich.

Ähnliches gilt für die Heizsysteme im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Die sind ja auch irgendwie immer falsch eingestellt. Entweder grillen sie einem den Hintern, weil man just auf dem Heizmodul (oder wie immer man das nennt) Platz genommen hat oder die Klimaanlage bläst einem eisige Luft ins Genick. Ich habe ohnehin das Talent, in Zügen der Deutschen Bahn immer das Abteil zu erwischen, welches im Winter gänzlich unbeheizt ist – da lobe ich mir dann mein Mützchen und bin froh, die mittlerweile berüchtigen Klimaanlagen-Ausfälle im Hochsommer noch nicht miterlebt zu haben. Da hätte die Bahn, die von mir ohnehin regelmäßig Post erhält, wahrscheinlich den epischsten Beschwerdebrief aller Zeiten bekommen. Verdient hätte sie es jedenfalls.

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2 Gedanken zu “Und nun zum Wetter…

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